Erstmals im Wallis, aber legendär in der Champagne
An- und Verkauf von Trauben optimal ausnutzen
Gegen Ende der siebziger Jahre begann in Kalifornien eine Abkehr von den kuranten Weinen zu spezifischen Sortenweinen mit erhöhtem Mehrwert. Gleichzeitig entwickelte sich die Trauben-Courtage.
Heute sind wir (besonders im Wallis) in einer ähnlichen Situation, vor allem mit den Spezialitäten: in Anbetracht des zunehmenden Angebots ziehen es immer mehr Produzenten vor, einen Teil ihrer Ernte als Trauben zu verkaufen anstatt zu vinifizieren und dann den Absatz zu suchen.
Nebst der Schwierigkeit, einen Käufer für einen bestimmten Weintyp (Farbe, Aroma, Körper, trocken oder süss) zu finden, ist es nicht immer einfach Transportfässer für die überschüssigen Mengen ausfindig zu machen.
Auf der Käuferseite besteht allgemein der Wunsch, Trauben statt Wein zu erhalten. Dies erlaubt eine Kontrolle des Zustandes, Beeinflussung des Pressvorganges, der Zuckerung, Behandlung und Entwicklung.
Es ist ebenfalls leichter Zukäufe als Trauben an Stelle von Most oder Wein zu tätigen.
Der Handel mit Trauben wird allerdings nicht die traditionellen Abschlüsse für Most ersetzen, aber diese dynamisieren und rationalisieren.
Wie vorgehen wenn Sie verkaufen oder kaufen möchten?
- die ungefähre Menge. In Anbetracht der Schwierigkeit, den künftigen Ertrag genau schätzen zu können, sehen wir immer eine Mindest- und Höchstmenge vor
- die möglichst genaue Bezeichnung der Sortenbezeichnung
- die Lage der Rebparzelle, aus der die Trauben kommen (Herkunft)
- das Alter der Reben
Sagt uns eventuell auch, wem Sie nicht liefern möchten. Dann unternehmen wir die nötigen Schritte um einen Partner zu finden mit welchem der Verkauf abgeschlossen werden kann (s. "Dienstleistungen").
Bis wir einen Partner gefunden haben, dessen Konditionen Ihnen passen, wird Ihre Identität nicht enthülltund es wird Ihnen auch keine Courtage berechnet.
Unser Honorar (s."Tarife") wird erst fakturiert wenn Käufer und Verkäufer den Courtage-Vertrag unterschrieben haben und die abgemachte Menge festgelegt und geliefert wurde.
Für jede gelieferte Menge muss unbedingt das Original der kantonalen Landwirtschaftsabteilung mitgegeben werden.